RSV im SC 36 Neuss-Grimlinghausen e.V.

 

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Vom 27. - 29.7.2018 fanden in Elmshorn die Deutschen Voltigiermeisterschaften statt.

Den Deutschen Meistertitel im Pas-de-Deux sicherten sich Janika Derks und Johannes Kay.

Den Vizemeistertitel im Einzelvoltigieren der Damen ging an Janika Drks,

Pauline Riedl errang den 6. Platz.

Wir gratulieren allen ganz herzlich!

(Siehe RP-online vom 30.07.2018) 

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Es ist geschafft! Es geht nach Tryon!

Wir gratulieren Janika Derks und Johannes Kay zur Teilnahme an den Weltreiterspiele 2018. Die beiden Spitzenathleten dürfen die deutschen Farben in Tryon vom 18.-22. September im Einzelvoltigieren (Janika Derks) und im Pas-de-Deux vertreten.

Siehe Artikel NGZ

 

Voltigieren: Derks und Kay lösen die WM-Fahrkarten

Auch wenn beim CHIO in der Aachener Soers nicht alles glatt läuft für die Voltigierer des RSV Grimlinghausen, beschert ihnen die Nominierung zu den Weltreiterspielen im US-amerikanischen Tryon doch noch ein Happy-End.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manchmal ist der Weg das Ziel: Mit einem dritten und einem vierten Platz beim CHIO in Aachen haben Janika Derks und Johannes Kay zwar nicht die erhofften Bestleitungen abgeliefert, konnten aber die ersehnten Fahrkarten für die Weltreiterspiele lösen. Die Voltigierer vom RSV Neuss-Grimlinghausen zeigten im Zirkel in der Soers solide Leistungen – ließen aber noch ordentlich Luft nach oben.

 

Beide Podestplätze der Pferdeakrobaten vom Nixhof waren hart erkämpft, denn die Auftritte und Küren liefen zum Teil nicht so leicht und harmonisch wie in dieser Saison bereits gesehen. Bei Janika Derks deutete zunächst nach einem souveränen Sieg in der Pflicht (8,225) alles auf eine Wiederholung ihres Vorjahres-Triumphes hin. Doch im  Technikprogramm lief bei der 28 Jahre alten Physiotherapeutin und ihrem Pferd Carousso Hit sowie Trainerin und Longenführerin Jessica Lichtenberg nicht allzu viel zusammen. Lichtenberg sprach im Anschluss von einem „pechschwarzen Tag“. Mit lediglich 7,078 Punkten verlor die Neusserin deutlich an Boden gegenüber der starken Konkurrenz und musste mit einem gewissen Druck in den abschließenden Durchgang, bei dem sie ihre Kürpremiere präsentieren wollte.

Im entscheidenden Umlauf behielten Derks und Co. schließlich die Nerven und glänzten mit einem harmonischen Programm zum Thema „La terre vue du ciel“ (Die Erde vom Himmel aus betrachtet), musikalisch Begleitet von einem Werk des Künstlers Armand Amar. Damit war das Projekt „Themen-Tausch“ – die Neusser hatten sich kurz vor Aachen gegen das bisherige Kürthema „Der Clown“ entschieden – aufgegangen. Mit 8,404 Punkten in der Kür und 7,902 Zählern in der Gesamtwertung landete Derks in der Endabrechnung auf Rang drei. Lediglich die Hamburgerin Kristina Boe (8,186) und Sarah Kay aus Münster (7,927) rangierten davor. Alle drei deutschen Damen erhielten von Bundestrainerin Ulla Ramge das Ticket für die Weltreiterspiele im September in Tryon. Wermutstropfen jedoch: Für den Nationenpreis, der live im WDR übertragen wurde, hatte sich Derks nicht empfehlen können.

Positiv jedoch aus Neusser Sicht war, dass Derks in ihrer Kür die Artistik-Wertung (welche die künstlerische Ausarbeitung beurteilt) für sich entschied. „Das war eine tolle Bestätigung dafür, dass wir den richtigen Weg gegangen sind“, sagte Lichtenberg. Die Trainerin blickt positiv auf die nächsten Monate und die anstehenden Herausforderungen: „Ich bin ganz entspannt. Wir haben noch Luft nach oben. Es war extrem wichtig, dass sich Janika nach dem schlechten Technikprogramm vom Kopf her befreien konnte. Das Konzept und die Musik haben uns gerettet und wir sind sehr glücklich mit der Entscheidung. Natürlich geht da immer noch mehr, das ist klar. Aber das Gefühl passte. Nun arbeiten wir daran, dass die Kür noch etwas luftiger wird.“

Auch im Doppel konnten die Neusser – etwas überraschend – nicht an die bisherige Erfolgsserie dieser Saison anknüpfen. Nach dem Sieg in Wiesbaden und dem Triumph in Krumke sprang diesmal nur Platz drei heraus. Auf dem Rücken von Dark Beluga – longiert von Barbara Rosiny – fand Derks mit ihrem Partner Johannes Kay im ersten Durchgang in der Albert-Vahle-Halle nicht in die gewohnte Harmonie und kämpfte sich  zu lediglich 7,93 Punkten und dem zwischenzeitlichen fünften Rang. Im Finaldurchgang lief dann  deutlich mehr zusammen. Mit 8,584 Punkten schoben sich die Rheinländer noch auf Platz vier vor. Vor allem aufgrund der Vorleistungen erhielt das Duo dafür ebenfalls das Tryon-Ticket. „Es ist schwer, über die gesamte Saison über das Niveau zu halten“, analysierte Lichtenberg, die ihre Schützlinge nun auf den Punkt fit haben möchte für den Saisonhöhepunkt. Den Titel in Aachen sicherten sich die Kölner Weltcup-Sieger Torben Jacobs und Theresa-Sophie Bresch vor den Vorjahres-Siegern Lorenzo Lupacchini und Silvia Stopazzini aus Italien.

 

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Einen rundherum gelungenen „Voltitag“ verbrachten bei schönem Wetter, Voltigierer, Eltern, und Freunde am

Sonntag, den 08.07. auf dem Nixhof. Mit ihren Darbietungen begeisterten die VoltigiererInnen Jung und Alt.

 

           

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 

 

 

 

 

 

 

             

 

 

 

 

 

 

 

 

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In den letzten Wochen ist viel passiert…:

Janika Derks: Nominierung CHIO Aachen (13.-15. Juli) im Einzelvoltigieren

Janika Derks/Johannes Kay: Nominierung CHIO Aachen (13.-15. Juli) im Pas-de-Deux

In Aachen werden in diesen Disziplinen die Tickets zu den Weltreiterspielen in Tryon (11.-23.09.2018) vergeben.

 

Rheinischer Meister 2018 wurde …

…das Junior-Team mit Longenführerin, Catharina Musfeld und Trainerin, Milena Hiemann, auf ihrem Pferd Iljano am Wochenende 23.-24.6. in Essen.

Janika Derks in der Senioren-Einzelvoltigierklasse auf Carousso Hit, longiert von Jessica Lichtenberg.

 

Das S-Team des RSV Neuss-Grimlinghausen hatte beim CVI in Bern (8.-10.6) einen hervorragenden    2. Platz belegt, mit steigender Leistungstendenz. Beim CVI in Krumke(15.-17.6) musste das Team leider nach einer Verletzung von Madita Schramm in der ersten Kür den Start der 2. Kür absagen und konnte nicht mehr um den begehrten Startplatz beim CHIO in Aachen mitkämpfen. Wir wünschen Madita gute Besserung.

Ziel ist es jetzt sich auf die Deutsche Meisterschaft in Elmshorn (27.-29-07.) vorzubereiten.

Ebenso präsentiert sich das Team bei der Abendveranstaltung „Pferd und Sinfonie‘“ in Aachen

am 13. Und 14. Juli.

 

 

Foto Junior-Team komplett von links nach rechts:

Milena Hiemann( Trainerin) 

Voltigierer: Hannah Kroiß, Leonie Falkenberg, Finn Huesgen, Cathy Musfeld( LongeJnführerin), Leni Verkamp, Meike Kulbusch, Yara Scheel, Sina Struss, Bela Lehnen, Theresa Kroiß! 

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1. Foto 

Janika Derks 

Rheinische Meisterin im EV

2. Foto

Pauline Riedl

4. Platz - Rheinische Meisterschaften

3./4. Foto 

Junior-Team Rheinischer Meister

 

Fotos: Agnes Werhahn

 

    


 

 

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Mit ein paar Tagen Abstand blicken wir mit gemischten Gefühlen auf vergangenes Wochenende in Krumke zurück - von hammer geil bis große Katastrophe war alles dabei... ein Sieg im Doppel und 2 Verletzungen. Get well soon Dani und Maddi!
Aber wer uns kennt, weiß wir geben nicht auf.

 

       

 

 

 

 

 

 

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Schon ist das CVI Bern wieder vorbei. Nach der Führung in der Pflicht haben wir insgesamt den 2. Platz belegt.

Wir gratulieren Voltige Lütisburg ganz herzlich zum Sieg.

Mit vielen Sachen waren wir schon zufrieden, aber an einigen wollen wir definitiv noch arbeiten - daher war das wieder ein lehrreiches und insgesamt tolles Wochenende. Auf jeden Fall sind wir begeistert von Bern.

Next Stopp Krumke mit Jannika, Jo, Dani, Pauli, dem Team, Smarti, Mani, Santi und Barbaras Beluga

 

       

 

 

 

 

 

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Nach dem Preis der Besten und dem Sichtungs-Turnier in Lobberich ist die nächste Station des S-Teams,

das CVI Switzerland in Bern ( 7.-10.6.) dem dann gleich das CVI Krumke (15.-17.6) folgt. 

Unser S-Team steigert sich von mal zu mal mit ihrer „Geisterstunde“. 

Ebenso am Start in Lobberich waren unsere S-Einzelvoltigiererinnen Janika Derks, Pauline Riedl und Gaststarterin Daniela Slomka.

 

Fotos: Agnes Wehrhahn

 

Ebenso am Start in Lobberich das L-Team. Mit Lara Kramer an der Longe auf ihrem Pferd Donna Diva konnten die Voltigiererinnen in die Saison gehen. 

 

 

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Beim 82. Internationalen Wiesbadener Pfingstturnier vom 18.-21. Mai 2018 konnten sich Janika Derks und Johannes Kay im Pas-de-Deux den Titel bei der Masterclass Voltigier CVI*** Prüfung holen.

Das Voltigierpaar startete auf Dark Beluga mit Barbara Rosiny an der Longe.

Wir danken dafür Barbara und Dark Beluga sehr.

Am Samstagabend unter Flutlicht und am Sonntagnachmittag glänzte das Neusser Pas-de-Deux Paar. Zum ersten Mal in dieser Saison zeigte sich das Paar auf einem Turnier und das sehr beeindruckend. Nach zwei Kürdurchgängen erreichten sie eine Traumnote von 8.995 und ließ die Konkurrenz weit hinter sich.

Wir gratulieren herzlich!

 

von links nach rechts: Johannes Kay, Jannik Heiland (Sieger der Männerkonkurrenz, ebenfalls auf Dark Beluga), Janika Derks,

Dark Beluga und Longenführerin Barbara Rosiny.

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CVI3* Ermelo. Erster internationaler Start unserer Einzelvoltigiererinnen im Jahr der Weltreiterspiele

Sieg für Janika Derks

Janika Derks, Pauline Riedl und Daniela Slomka, Gastvoltigiererin aus Östereich in Neuss, zeigten sich an diesem Wochenende bei ihrem ersten internationalen Start.

Die Pferde Carousso Hit und Diamont Sky starten erst in ihrer zweiten Saison, und wurden am ersten Turniertag mit Jessica Lichtenberg an der Longe bei der Pflicht mit den besten Pferdenoten belohnt!

Das bedeutete die Führung für Janika und den 2. Platz für Pauli nach der Pflicht. Beim Technikdurchgang patzten die Damen beim Abgang, und nach dem letzten Durchgang, der KÜR, zeigte Janika ihr Können und summasumarum reichte es für den Gesamtsieg, Pauli beendete das Turnier mit dem 9. Rang und Daniela, die erst in Ihrem 3. Seniorjahr ist, konnte sich im Mittelfeld platzieren.

Die Erfolgsdamen können dann wieder national auf der zweiten Sichtung in Lobberich bewundert werden, vom 2.-3. Juni.

Hier wollen ebenso unser S-Team, Junior-Team, Pas-de-Deux, L-Team und unsere Junior-EV-Damen starten.

Wir freuen uns!

 

       

 

 

 

 

 

       

 

 

 

 

 

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Vom 11.-13. Mai fand in Moorsele das internationale Voltigierturnier von Belgien statt.

Mit dabei das Junior-Team vom RSV Neuss-Grimlinghausen.

Nach der Führung in der Pflicht, sicherte sich das Team nach zwei Kürumläufen den 1. Platz.

Wir gratulieren und freuen uns mit der jungen Mannschaft.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 

 

 

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Der Rhein-Kreis Neuss zeichnete am 9.5.2018 in der Wetthalle viele erfolgreiche Sportler des Jahres 2017 aus.

Dazu gehörte auch das S-Team des RSV Neuss-Grimlinghausen.

Sie wurden für ihren Deutschen Meistertitel im Gruppenvoltigieren geehrt.

 

  

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Am Wochenende 10.-11.03.18 haben 3 Teams des RSV Neuss-Grimlinghausen die Saison in Rheurdt beim RVV Equus eröffnet.

Beim dortigen Movieturnier konnten unsere E, A und M**-Gruppe einen Pflicht- und Kürdurchlauf unter Richterbewertung absolvieren und sich ein sehr gutes Feedback abholen.

 

       

M**

 

M**

 

E-Gruppe

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Am 03.10.2017 wurde das Team Neuss mit dem silbernen Lobeerblatt ausgezeichnet!

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

 

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Die 36-jährige Neuss-Trainerin erhält höchste Auszeichnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

Verden (FN/dk). Eine Auszeichnung der besonderen Art gab es im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Verden für Jessica Lichtenberg. Die langjährige Neusser Trainerin, die in der Voltigierwelt schon unter ihrem Mädchennamen Schmitz weltweit bekannt war, wurde in der Niedersachsenhalle für ihre herausragenden Erfolge als Aktive und Ausbilderin mit dem Ehrentitel „Voltigiermeisterin“ ausgezeichnet. Die 36-jährige zweifache Mutter, die mit ihrer Familie in Köln lebt, ist die sechste Vertreterin des Voltigiersports, die diesen Titel erhält und steht damit in einer Reihe unter anderem mit ihrer Mentorin Agnes Werhahn, die diesen Titel als erste Voltigiertrainerin am 21. Juli 2009 verliehen bekommen hatte. Die Laudatio auf Jessica Lichtenberg hielt Co-Bundestrainer Kai Vorberg.

„Jessicas Wirken im Sport über viele Jahr hinweg und in vielen Funktionen ist beispiellos. Nicht umsonst hat sie es neben den zahlreichen Medaillen und Titeln sowohl als Voltigiererin und vor allem als Longenführerin und Trainerin auch geschafft, einige besondere Pferde in den Sport zu bringen. Als herausragendes Beispiel kann hier sicherlich Delia genannt werden, die es als bislang einziges Voltigerpferd in den Spitzenpferde-Förderkreis des Hannoveraner Zuchtverbandes schaffte, und damit den Namenszusatz FRH trägt. Daran zeigen sich Jessicas Verdienste in der Ausbildung und um den Sport in besonderem Maße“, sagte Vorberg, der im gleichen Jahr wie Lichtenberg geboren wurde und viele Stationen in seiner Laufbahn gemeinsam – und auch ab und zu als Konkurrent – mit Lichtenberg beschritt.

Die Karriere von Lichtenberg ist tatsächlich beispiellos in der nationalen und auch internationalen Voltigier-Szene: Durch ihre beiden älteren Schwestern kam sie bereits früh zum Voltigieren und wurde mit sechs Jahren in eine Voltigiergruppe des RSV Neuss-Grimlinghausen aufgenommen. Vier Jahre später gehörte sie dem Top-Team des renommierten Vereins an. 1992 holte sie die WM-Goldmedaille als Oberfrau, 1996 und 1998 bei den Weltreiterspielen kamen zwei weitere WM-Goldmedaillen als Unterfrau hinzu. Mit drei Weltmeister-, zwei Europameistertiteln und sechs deutschen Meistertiteln, dazu einer WM- und einer EM-Silbermedaille zählt Jessica Lichtenberg bis heute zu den erfolgreichsten Gruppenvoltigiererinnen aller Zeiten.

Die Ernennung zum Reit-, Fahr- oder Voltigiermeister durch das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erfolgte in Verden allerdings nicht ausschlaggebend in Hinblick auf die eigene sportliche Karriere, sondern vielmehr aufgrund der Erfolge und Verdienste als Trainerin und Longenführerin. Bereits mit 15 Jahren besaß Jessica Lichtenberg dank einer Sondergenehmigung ihren ersten Longenführerausweis und stürzte sich nach Beendigung ihrer Karriere in der Gruppe und einem kurzen Ausflug ins Einzelvoltigieren voll in die Aufgaben der Longenführerin. 2005 wurde ihre Neusser Gruppe Deutscher Vizemeister. Im gleichen Jahr gewann das von ihr trainierte Mix-Team „KölNeuss“ Silber bei der Junioren-Europameisterschaft. 2006 folgte der erste Weltmeistertitel für das neu kreierte „Team Neuss“ bei den Weltreiterspielen in Aachen, ein weiterer WEG-Triumph folgte 2014 im französischen Caen. Dazu gab es drei Europameistertitel in Folge: 2011 (Le Mans), 2013 (Ebreichdorf) und 2015 (Aachen). Dabei setzten die Rheinländer – angeführt von Lichtenberg – immer wieder neue Maßstäbe in puncto Kreativität und Schwierigkeit.

Nicht zu schlagen war das Team Neuss auf nationaler Ebene: Von 2006 bis 2015 gewann die Mannschaft ununterbrochen zehn Mal den nationalen Titel (2010 gemeinsam mit Köln). Danach beendete die studierte Germanistin und Sportwissenschaftlerin ihre Trainertätigkeit für das Team, unterstützt ihren Heimatverein jedoch weiterhin als Beraterin und Trainerin der Junior- und S-Gruppe und ist hauptverantwortlich für den Bereich des Spitzen-Einzelvoltigiersports am Neusser Nixhof.

Parallel zu ihrer Trainertätigkeit für die Gruppe betreute Jessica Lichtenberg auch Einzelvoltigiererinnen, unter anderem Antje Hill (Vize-Weltmeisterin 2010), Simone Wiegele (Weltcup-Siegerin 2011) und Pauline Riedl. Seit 2016 steht Lichtenberg für Janika Derks als Einzel-Athletin sowie Derks / Johannes Kay als Pas-de-Deux an der Longe und reiste mit ihnen im vergangenen Jahr zu den Weltmeisterschaften nach Le Mans. Dort verpasste Derks nur knapp einen Platz auf dem Treppchen und wurde Vierte, das Duo gewann Silber. In dieser Saison siegte Derks erstmals beim CHIO in Aachen und gilt als eine der Top-Favoritinnen für internationale Championate für die nächsten Jahre, ebenso wie Pauline Riedl.

Die Auszeichnung in Verden kam für Lichtenberg völlig überraschend: „Ich war zu 100 Prozent überrascht, ich wurde wirklich eiskalt erwischt.“ Besonders war die Auszeichnung für die Rheinländerin vor allem, weil die Laudatio von Kai Vorberg kam. „Wir sind sehr viele Wege parallel gegangen und haben gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt. Kai hat das mit seinen Worten sehr emotional auf den Punkt gebracht. Als er gesprochen hat, wurde mir schlagartig bewusst, dass ich tatsächlich ein Großteil meines Lebens dem Sport verschrieben habe und es schon 30 Jahre sind.“ Verden war für Lichtenberg der perfekte Ort für die Verleihung. „Hier hatte Delia 2015 die FRH-Auszeichnung erhalten und auch diesmal war es mit all den Zuschauern und FN-Vertretern ein sehr warmer Rahmen, der unheimlich viel positive Energie ausstrahlte.“

Die Neusserin möchte sich auf ihrem Titel für die Zukunft aber keinesfalls ausruhen. „Die Verleihung hat mir tatsächlich noch einmal Aufwind und Motivation gegeben. Ich möchte in Zukuft auch in den Disziplinen Einzel und Doppel versuchen, die Maßstäbe zu setzen, die wir mit dem Team setzen konnten. Das ist energetisch das, was mich puscht und am Ball bleiben lässt. Das habe ich in Verden noch einmal in besonderem Maße festgestellt.“

Einen großen Dank richtet Lichtenberg an ihre Mentorin Agnes Werhahn. Von der Neusser Meistertrainerin habe sich Lichtenberg für ihre eigene Arbeit sehr viele Aspekte übernommen – allerdings stets auch versucht, eine eigene Handschrift zu entwickeln und weiterzudenken. „Ich denke, so sollte das Verhältnis zu einem Mentor auch sein.“ Auch heute wendet sich Lichtenberg im Übrigen mit dem einen oder anderen Problem noch an die 60-Jährige, die zur Verleihung in Verden ebenfalls anwesend war.

Neben Werhahn sind die weiteren Voltigiermeister Ingelsberg-Trainer Alexander Hartl, Ex-Bundestrainerin und FEI-Richterin Helma Schwarzmann aus Goslar (beide hatten den Titel 2009 erhalten), Mainz-Trainerin Hanne Strübel (2011) sowie Kai Vorberg aus Sassenberg, der im vergangenen Jahr als Voltigiermeister geehrt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besucher seit dem 25.04.2013
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